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Wir fördern die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Weinheim durch Medienbildung in Schulen und durch den Aufbau eines Jugend-TV-Senders, der über eine Online-Plattform und die Sozialen Medien mit den Jugendlichen kommuniziert – selbst entwickelt von Weinheimer Jugendlichen.

Unterstütze(n) auch Sie/Du unser Vorhaben – entweder finanziell, mit kreativen Ideen, mit Ihrem Netzwerk oder als Mitarbeiter in einem noch aufzubauenden Team.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt!

Aktuelle Nachrichten

Promis spielen beim SWR-Wissensquiz für die Weinheimer Jugendmedien

Wir sind schon ganz aufgeregt – am kommenden Montag, 10. Dezember spielen Enie van de Meiklokjes und Bodo Bach im SWR Fernsehen bei “Meister des Alltags – Das SWR Wissensquiz” für die Weinheimer Jugendmedien. Mit dem Gewinn wollen wir unser technisches Equipment aufbessern, mit dem wir an Schulen Workshops im Rahmen der Medienbildung durchführen. Ausgestrahlt wird die Sendung am Montag, 10. Dezember 2018 um 23.15 Uhr – oder anschließend in der Mediathek unter www.swrmediathek.de – EINSCHALTEN 📺 und Daumen drücken 💪 +++ Vielen Dank an die Weinheimer Nachrichten für die Berichterstattung und an Herzenssache e.V. für die “Vermittlung”. Zum ausführlichen Bericht: https://www.wnoz.de/Spende-geht-an-Weinheimer-Jugendmedien-077ebd16-c53b-4f90-98a6-636acabfb8d3-ds

(Foto: SWR/Peter A. Schmidt)

Hilfe, mein Kind hat jetzt ein Smartphone! Medienerziehungstipps für Eltern an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule

(Foto: Fotolia.de © Minastefanovic)

Ein Smartphone ist aus dem täglichen Leben eines Jugendlichen nicht mehr wegzudenken.  Die JIM-Studie (Jugend, Information und (Multi)Media) 2017 belegt das in Zahlen. 2014 hatten schon 88 % der Jugendlichen (12-19 Jährige) in Deutschland ein Smartphone, 2017 waren es sogar 97 %. Die aktuellste KIM-Studie (Kinder, Information und (Multi)Media) aus dem Jahr 2016 zeigt auf, dass 50 % der Kinder (6-12 Jährige) in Deutschland ein Handy bzw. Smartphone besitzen. Die Experten sind sich allerdings einig, dass diese Zahl sich in den letzten 2 Jahren drastisch verändert hat. Das Smartphone wird zunehmend auch in der Grundschule ein Thema, da die Kinder heute schon sehr früh zu Hause in einem geschützten und zeitlich begrenztem Raum Medien ganz selbstverständlich nutzen und bedienen. Doch Medienkompetenz bedeutet nicht nur zu wissen, welche Tasten man drücken muss.

Das Land Baden-Württemberg reagierte auf diesen Wandel u.a. mit dem im Bildungsplan 2016 verankerten neuen Fach Medienbildung für Klasse 5. In 35 Stunden bekommen die Kinder eine Art Grundkurs zum Erwerb von Medienkompetenz. Die DBS geht mit ihrem Bildungsangebot zu Medienkompetenz noch einen Schritt weiter: Neben einer hervorragenden technischen Ausstattung, einer Tablet-Klasse und dem Angebot eines zusätzlichen Informatikkurses in Klasse 8, werden an der DBS auch Schüler zu Medienscouts ausgebildet. Für dieses Engagement im digitalen Bereich wurde die DBS im letzten Schuljahr mit dem Zertifikat „Digitale Schule“ ausgezeichnet.
Außerhalb der Schule sind und bleiben es aber die Eltern, die vornehmlich Ansprechpartner ihrer Kinder sind und so bilden sie, neben unserem vielfältigen schulischen Angebot, einen wesentlichen Baustein, damit wir eben nicht nur anwendungskompetente Kinder, sondern auch medienkompetente Kinder erziehen.

Um diese Aufgabe im Privaten zu meistern, reicht es leider nicht, die entsprechenden Geräte mit „Kindersicherungen“ auszustatten und den WLAN-Zugang einzuschränken, sondern die Eltern müssen „up to date“ sein. Sie müssen wissen, was ihre Kinder eigentlich die ganze Zeit mit ihrem Smartphone machen und welche Gefahren die jeweilige Nutzung mit sich bringt.

Genau deshalb bietet die DBS nun schon im zweiten Jahr einen Medien-Elternabend an.
Dieses Jahr wurde der Elternabend von Sven Holland gehalten, Geschäftsführer der Weinheimer Jugendmedien. Herr Holland hatte im letzten Jahr sein Projekt „Medienlotse“ an unserem ersten Medien-Elternabend an der DBS vorgestellt. Im Rahmen dieses Projektes stellen die Weinheimer Jugendmedien einen Medien-Ratgeber für Eltern bereit und sind somit nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Eltern aktiv.

Der Informationsabend am 8. November 2018 wurde von Herrn Holland mit einem kleinen Test begonnen, indem er abprüfte, ob die Eltern die gängigsten App-Symbole kennen. Trotz der großen Zahl an Apps ist die Lieblings-App aller Kinder und Jugendlichen nach wie vor unangefochten YouTube, gefolgt von WhatsApp, Instagram und Snapchat (JIM-Studie 2017). Bevor die Eltern viele nützliche Informationen über jede dieser App erfuhren, sollten diese ihre tägliche private Nutzungsdauer selbst einschätzen und sich dem entsprechenden Zeitfenster zuordnen. Hier trat schon die erste Herausforderung zu Tage: Wir Erwachsenen verbringen selbst viel Zeit an unserem Smartphone, im Schnitt ca. 1,5 Stunden am Tag.

Die nächste Herausforderung wurde mit der sogenannte USK – Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle – angesprochen. Wie bei Filmen, gibt es für die Apps eine Altersempfehlung. Einige Apps sind erst für 13-Jährige freigegeben, wie z.B. Instagram, Snapchat und TikTok (ehemals musical.ly). Zur Nutzung anderer Apps sollte man 16 Jahre alt sein, wie z.B. WhatsApp, Youtube und Twitter. Viele Kinder haben jedoch Apps auf ihrem Smartphone, die nicht der USK entsprechen. Prominentester Vertreter hierfür ist in vielen Fällen: WhatsApp. Man kommt als Eltern fast nicht umhin, dem eigenen Kind die Nutzung von WhatsApp zu gestatten. Genau deshalb ist es jedoch von großer Bedeutung, dass Eltern ihren Kindern erklären, wie sie diese App nutzen dürfen und was absolut tabu ist. Denn – was viele nicht wissen – hier gilt dasselbe Prinzip wie auf den allgemein bekannten Baustellenschildern: Eltern haften für Ihre Kinder.

Den Eltern mindestens dem Namen nach bekannt waren die nächsten, bei Jugendlichen sehr beliebten Apps, die Herr Holland vorstellte: Snapchat, Instagram, TikTok und das Onlinespiel Fortnite. Die Eltern erhielten so einen Einblick in die digitale Lebenswelt der Kinder, und bekamen anschließend ganz konkrete Tipps zum Umgang mit diesen Apps und den jeweiligen Sicherheitseinstellungen, um die potentiellen Gefahren möglichst klein zu halten. Die Sicherheitseinstellungen der Apps schützen in erster Linie die Privatsphäre der Kinder. Diese Einstellungen bewahren die Kinder jedoch nicht vor falsch verstandenen Emojis der Freundin, oder den Kettenbriefen, die man an alle Freunde weiterschicken soll und die meistens von sehr fraglichem Inhalt sind, oder vermeintlichen Gewinnspielen oder Fake-Werbung. Ein ganz wesentlicher Aspekt der Medienerziehung ist deshalb, die mediale Welt gemeinsam mit den Kindern zu entdecken und mit den Kindern im Gespräch zu bleiben, so der Appell von Herrn Holland.

Natürlich bleibt es den Eltern auch unbenommen, bestimmte Apps ihren Kindern nicht zu erlauben. Und auch wenn sicherlich immer wieder gute Nerven gefragt sind, um die immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen zu überstehen, lohnt es sich standhaft zu bleiben, wenn man der Überzeugung ist, dass genau diese App für das eigene Kind (noch) ungeeignet ist. Um als Eltern überzeugende Argumente zu liefern, muss allerdings bekannt sein, worum es in der App geht und warum das Kind noch warten muss, bis es diese App nutzen darf. In jedem Fall sollte nicht einfach jede App ungesehen auf das Smartphone des Kindes gespielt werden. Und bei der Standardphrase Alle aus meiner Klasse dürfen, nur ich nicht lohnt es sich in jedem Fall, bei anderen Eltern nachzufragen. Meist stellt sich heraus, dass es sich bei ALLE doch nur um ein bis zwei Mitschüler handelt.

Kinder medienkompetent zu machen, darin sind sich die Experten einig, funktioniert nicht, indem man die Nutzung neuer Medien rigoros verbietet. Vielmehr wird von den Eltern ein großes Maß an Eigeninitiative gefordert, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien bei und mit ihren Kindern zu erreichen. Und dabei sind nicht zuletzt die Eltern die wichtigsten Vorbilder bei der Nutzung der digitalen Medien.

Sven Holland stellte den Eltern freundlicherweise eine Link-Liste mit hilfreichen Tipps zur Verfügung, welche auf der Homepage der DBS abrufbar ist. Außerdem verwies er auf die informativen Medienelternbriefe, die für jedes Kindesalter angeboten werden, einsehbar unter: www.schau-hin.info/service/downloads.html

(Bericht: Vera Rotta, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Weinheim)

Redaktionsteam von “YOUmatter” erweitert

Seit Oktober besteht unser Redaktionseam neben Geschäftsführer Sven Holland aus den beiden Vollzeitkräften Sarah Dernst und Sandra Kraus sowie der Aushilfskraft Kira Schmidberger. Gemeinsam arbeiten sie redaktionell an der Jugendmarke YOUmatter und kümmern sich um altersgerechte Beiträge.

Sarah Dernst kommt aus dem kleinen Ort Mesenich an der Mosel und hat Kommunikationsdesign in Mainz und Trier studiert (M.A.). Neben der Gestaltung der grafischen Inhalte übernimmt sie redaktionelle Aufgaben und hält Workshops im Bereich der Medienbildung für Jugendliche.

Sandra Kraus ist gebürtige Weinheimerin und studierte zwei Semester Digitale Medien und Spiele – Fachrichtung Spiele an der Hochschule Trier sowie acht Semester Technikjournalismus/Technik-PR an der Technischen Hochschule Nürnberg. Ihre Aufgaben bestehen neben den redaktionellen Arbeiten für YOUmatter aus der Pflege der Webseiteninhalte.

Kira Schmidberger kommt aus Heddesheim und studiert derzeit Germanistik/BWL im fünften Semester an der Universität Mannheim. Schon 2016 konzipierte sie in einem freiwilligen Praktikum die Jugendmarke YOUmatter mit und entschloss sich daraufhin, neben dem Studium, ein Mitglied der Redaktion zu werden. Sie ist hauptsächlich für die App zuständig, übernimmt zudem auch redaktionelle Arbeiten.

Auch ihr wollt mitarbeiten? Dann bewerbt Euch!

Das neue Team:
v.l.n.r.: Sarah Dernst, Sandra Kraus, Kira Schmidberger

Schüler fit machen für „Instagram & Co.“

Ein praxisorientiertes Zusatzangebot im Bereich der Medienbildung gibt es ab diesem Schuljahr im Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. „Durch die schriftliche Vereinbarung ist Kontinuität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit gewährleistet“, erklärt Sarah Böttiger, Schulberaterin der AOK, in einer Pressemitteilung der Schule.

Der Vertrag ist langfristig angelegt. In Zusammenarbeit mit den Weinheimer Jugendmedien und der Hopp Foundation ist daraus ein neues Gesamtkonzept für Medienpädagogik am WHG entstanden, das im Rahmen der Präventionsarbeit Schüler, Eltern und Lehrkräfte zusammenbringt. Es zielt darauf ab, die Medienkompetenz im Umgang mit sozialen Medien zu fördern und die Schüler fit zu machen für die Zukunft.

Unter dem Arbeitsmotto „Stark. Stärker. Wir am WHG“ richtet es sich an Schüler aller Jahrgangsstufen und schließt auch Eltern mit ein. „Instagram und Snapchat, YouTube & Co. gehören längst zum Alltag unserer Schüler. Statt dies zu beklagen, wollen wir zu einem reflektierten, selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gebrauch von Smartphones und neuen Medien anregen. Hierzu sind alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft eingeladen“, sagt Schulleiterin Gabriele Franke. Dabei nehmen die Schüler über die unterschiedlichen Alters- und Jahrgangsstufen hinweg an verschiedenen Workshops zu medienrelevanten Themen teil, die durch Infoabende für Eltern ergänzt und von Medienpädagogen begleitet werden.

So setzt die medienpädagogische Grundbildung in der fünften Jahrgangsstufe den ersten Baustein und wird durch einen informativen Elternabend am Dienstag, 6. November, flankiert (Teilnahme ohne Voranmeldung). Je nach individuellen Bedürfnissen und Interessen können sich daran anschließend angemeldete Eltern in Eltern-Workshops von den Medienexperten über „Smartphonenutzung“ (13. November) und „Sicher surfen im Netz“ (20. November) informieren.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 6 hinterfragen ihren Handygebrauch am 24. Oktober. Die Eltern tun dies bereits am Vorabend bei einem Infoabend. In den „ungefilterten“ Blick nehmen die Schüler der siebten Jahrgangsstufe Sicherheitseinstellungen, Cybermobbing und Sexting. Hierfür werden ihre Eltern am 14. November in einem Informationsabend sensibilisiert; am 21. November (ab 18 Uhr) sind dann Eltern und Kinder gemeinsam in einem Workshop gefragt, bei dem soziale Netzwerke wie „Insta“ oder „Snapchat“ ganz ohne Handykamera in den Fokus genommen werden (mit Voranmeldung).

Die Selbstdarstellung von sogenannten „Smombies“, Zombies am Smartphone, wird in den achten Klassen neben der Mediensucht problematisiert. Für letzteres gibt es ebenfalls einen Eltern-Workshop am 13. Dezember (vorherige Anmeldung erbeten). Wie beispielsweise Influencer oder YouTube-Stars Werbebotschaften als scheinbar authentische Einblicke in ihr Leben verkaufen, wird in den neunten Klassen und in dem entsprechenden Elternabend erarbeitet werden. Für die Schüler der Oberstufe sind derzeit Module für Workshops in Arbeit, um das Medienkonzept bis zum Abitur zu vervollständigen.

„Soziale Medien verändern unseren Umgang miteinander – wie wir miteinander kommunizieren und uns vernetzen. Nicht zuletzt verändert sich auch gerade bei heranwachsenden Menschen die Art und Weise, wie die persönliche Identität entwickelt und gestiftet wird“, gibt Christina Fink zu bedenken, die am WHG als Präventions- und Verbindungslehrerin arbeitet. Die Präventionsbeauftragte Sabine Winsemann ergänzt: „Umso wichtiger ist es, dass Schüler, Eltern und Pädagogen in einen konstruktiven Dialog treten.“ Da auch die Schüler reges Interesse an dieser Thematik haben, die ihre unmittelbare Lebenswelt betrifft, können lebhafte Diskussionen während der Workshops und Infoabende erwartet werden. Spannend wird es sein, wie Eltern und Jugendliche sich an der Diskussion beteiligen. Die Schüler profitieren nicht nur kurzfristig von den vielfältigen Angeboten, ist man am WHG überzeugt. „Wer schon in Kindheit und Jugend bewusst und verantwortungsvoll lebt, erspart sich viel Kummer mit den neuen Medien. Damit wollen Schule und Kooperationspartner vorbeugen und junge Menschen fit für einen gesunden Umgang mit Smartphone, Netz und Co. machen“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Die Eltern-Infoabende beginnen jeweils um 19 Uhr. Weitere Infos gibt es auf der WHG-Homepage: www.whgw.de

(Bericht: Weinheimer Nachrichten, 18.10.2018 / Werner-Heisenberg-Gymnasium)

(Foto: Fotolia.de © Andrey Popov)

Weinheimer Jugendmedien überzeugen 2017/2018 mit Medienbildung für 1.500 Jugendliche

(Foto: Fotolia.de © Syda Productions)

Medienkompetenz: Im Schuljahr 2017/18 erreichten die Weinheimer Jugendmedien mit Ihrem Bildungsangebot rund 1.500 SchülerInnen – davon allein 650 in Weinheim. Das Angebot wird nun um die Elternarbeit erweitert.

Die Weinheimer Jugendmedien starten am kommenden Montag gemeinsam mit den Schulen in Weinheim und der Metropolregion in das neue Schuljahr 2018/2019. Medienbildung ist eines der aktuellen Kernthemen – bereits in den letzten beiden Jahren waren die Medienpädagogen der gemeinnützigen Organisation in Weinheim und in Teilen der Metropolregion Rhein-Neckar unterwegs. Dabei geht es nicht nur, wie viele meinen, um die Verwendung digitaler Medien, vielmehr blicken die Jugendlichen in Workshops hinter die Kulissen der sozialen Netzwerke und Apps, besprechen Fake-News, Hatespeech & Co. und werden sensibilisiert für einen bewussten Umgang mit den Inhalten, die sie über die Medien konsumieren.

Im vergangen Schuljahr wurden knapp 350 Unterrichtsstunden in Weinheim selbst und rund 100 Stunden über die Grenzen Weinheims hinaus umgesetzt, dabei kamen 1.500 SchülerInnen – allein 650 in Weinheim – in den Genuss der Medienkompetenzförderung. Was zwei Jahre fast komplett ehrenamtlich von Initiator und Medienexperte Sven Holland umgesetzt wurde, wird seit geraumer Zeit zu einem großen Teil durch die Hopp Foundation gefördert. Die Stiftung für den Bildungsbereich in der Metropolregion Rhein-Neckar hat es sich zur Aufgabe gemacht, SchülerInnen früh an einen kompetenten Umgang mit Computern heranzuführen. Mehr als 100 Schulen wurden bereits mit Digitalen Medien ausgestattet. Die nachhaltige Verankerung der Inhalte ist den Verantwortlichen jedoch ebenso wichtig, weshalb die Förderung der Medienkompetenz durch Workshops auch zum Portfolio der Stiftung gehört. Die Weinheimer Jugendmedien führen diese in der gesamten Metropolregion durch.

Dass Medien in der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen, zeigen aktuelle Geschehnisse immer deutlicher. Ob Chemnitz, Özil-Affäre oder von Fake-News betroffene Wahlkämpfe – in allen Situationen ist es wichtig, auch einmal einen Schritt zurück zu treten und das große Ganze zu betrachten, der Filterblase der Sozialen Netzwerke zu entweichen und den Blick über den Tellerrand, besser gesagt die Handy- oder Bildschirmkante, zu werfen und sich Face-to-Face miteinander auseinanderzusetzen, miteinander Diskutieren lernen, eben von Angesicht zu Angesicht und nicht über Kommentare auf Social Media. Ein Prinzip, das gerade an Schulen vermittelt werden sollte. Genau deswegen wurden in den Ferien individuelle Medienpakete mit den Schulen geschnürt, um eine noch engere Kooperation mit den Jugendmedien möglich zu machen.

Mit der schulischen Arbeit ist ein Grundstein gelegt. Das eigentliche Ziel der Weinheimer Jugendmedien ist die Bewusstseinsveränderungen der Jugendlichen über den schulischen Aspekt hinaus, hinein in den Alltag. So wurde im Frühjahr die Jugendmarke „YOUmatter – Im Netz. Überall.“ ins Leben gerufen, die über verschiedene Medienkanäle den Kontakt zu Jugendlichen aufbaut, sie in den Entstehungsprozess aber auch darüber hinaus mit einbezieht. So sollen junge Medienmacher in Workshops und im Praktikum die Inhalte selbst erstellen können und eine Stimme bekommen. Im ersten Schritt wurde eine App entwickelt, die Jugendlichen z.B. beim Weinheimer Ausbildungstag in der Stadthalle im Juni den Weg in die Berufswelt vereinfachte. Diese wird nun gemeinsam – auch in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring, dem Jugendgemeinderat und weiteren Akteuren der Jugendarbeit weiterentwickelt und zu verschiedenen Anlässen als interaktives Element integriert. Es folgen Aktionen innerhalb und außerhalb Schulen zu gesellschaftsrelevanten Themen.

Neben der Jugendarbeit werden die Pädagogen der Weinheimer Jugendmedien dieser Tage verstärkt auch in die Elternarbeit einsteigen und Eltern-Infoabende sowie spezielle Eltern-Seminare sowie Eltern-Kind-Workshops in den Schulen anbieten. „Es ist wichtig, Eltern ihre Verantwortung klar zu machen – Schule kann die Jugendlichen in diesem Themenfeld nur minimal unterstützen, die Hauptarbeit der Medienerziehung muss im Elternhaus stattfinden.“, erklärt Holland abschließend die Erweiterung des Angebots.

Kerwehelfer: YOUmatter-App lotst über die Weinheimer Kerwe

Wenn in wenigen Tagen für tausende Weinheim-Fans die Kerwe startet, können sich die Besucher erstmals mit der YOUmatter-App Orientierung verschaffen. In dem interaktiven App-Modul sieht man, was die zahlreichen Schausteller und Getränke-/Essensstände im gesamten Kerwegebiet anbieten.

Möglich macht dies das junge Team der Weinheimer Jugendmedien, das im Frühjahr die Jugend-App “YOUmatter” an den Start gebracht hat, und hierbei allen voran Jugendlichen aus Weinheim eine Beteiligungs- und Informationsplattform bieten möchte. So war die App das erste Mal beim Weinheimer Ausbildungstag im Juni 2018 in der Stadthalle im Einsatz und navigierte die zukünftigen Arbeitnehmer über die Messe.

Nun gibt es ein solches Modul auch für das Innenstadt-Highlight im August. Der Lageplan bietet einen Überblick über alle Stände und Straußenwirtschaften. Diese sind auch über die Suchfunktion einzeln zu finden. Busfahrplan, Taxiauskunft, Notfallnummern und sogar der schnellste Weg zu den Toiletten sind ebenfalls in der App hinterlegt.

“Wir wollen mit diesem App-Modul zur Kerwe nicht bewirken, dass jeder nur noch mit dem Handy unterwegs ist, sondern einfach einige nützliche Informationen gebündelt bereitstellen”, so Initiator Sven Holland von den Weinheimer Jugendmedien.

Im Übrigen kann man sich den Übersichtsplan auch auf dem Bildschirm am Computer anschauen – www.kerwe.youmatter.de. Wir wünschen schon heute allen eine schöne und erfolgreiche Kerwe 2018!

Die “YOUmatter”-App inklusive Kerwe-Modul findet man zum Download im Apple- und PlayStore oder einfach über die Homepage www.app.youmatter.de.

“Welcome2Weinheim”-App für geflüchtete Jugendliche

Seit letzter Woche können sich geflüchtete Jugendliche in Weinheim.de besser zurecht finden. In Kooperation mit Job Central – Regionale Jugendagentur Badische Bergstraße e.V. und VABO-Schülern der Johann-Philipp-Reis Schule Weinheim haben wir über Monate hinweg eine App entwickelt, in der die Orientierung, z.B. zu Ämtern, Verkehr, Einkaufen oder Freizeitmöglichkeiten, vereinfacht werden soll.
 
18 SchülerIinnen der “Vorbereitungsklasse Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse” (VABO) – fast alle mit Fluchthintergrund und erst seit Kurzem in Weinheim – engagierten sich über das gesamte Schuljahr hinweg für andere Zugezogene, indem sie mit Unterstützung der Weinheimer Jugendmedien nicht nur die App entwickelt, sondern auch in mehrere Sprachen umgesetzt haben. Präsentiert wurde die “Welcome2Weinheim”-App am 11. Juli zum Abschluss des Projekts vor einem großen begeisterten Publikum. Das Projekt ist Teil des zweijährigen Modellprojekts “Zukunftschancen”, das von der Stiftung Lernen durch Engagement und Job Central Weinheim umgesetzt und von der Dietmar Hopp Stiftung gefördert wird.
 
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit und vor allem bei den SchülerInnen selbst für ihre begeisterte Mitarbeit. Das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen und soll in den kommenden Jahren in weiteren Kleinprojekten durch Schulklassen erweitert werden.
 
Die App ist zum Download unter www.welcome2weinheim.de zu finden.

TV-Show “WEINHEIMS NEXT TOP OB*in” in voller Länge verfügbar

Die TV-Sendung “WEINHEIMS NEXT TOP OB*in” sollte die sieben Kandidaten im Oberbürgermeister-Wahlkampf der Stadt Weinheim.de der jungen Zielgruppe näher bringen – in einer aufwändig produzierten Show mussten sich die Bewerber in mehreren Spielrunden diversen Aufgaben zu jugendrelevanten Themenschwerpunkten stellen. Die Sendung gibt es nun noch einmal in voller länger zum Nachschauen. #OBwahl2018 #DEINweinheim #weinheim

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere den sieben Kandidaten, die in den letzten Tagen und Wochen ein wahrhaftig anstrengendes Terminhopping durchleben mussten. Ebenso gilt ein großer Dank den Mitarbeitern des Stadtjugendring Weinheim e.V. und der Weinheimer Jugendmedien, sowie der Stadtbibliothek Weinheim für die Zuverfügungstellung der Räumlichkeiten.

Kleine Randbemerkung: die Ergebnisse des Votings in der Sendung beinhalten lediglich die Stimmen der Teilnehmer vor Ort. Bedingt durch technische Schwierigkeiten bei der LIVEübertragung mit dem Ton wurden diese nicht berücksichtigt. Wir geloben beim nächsten Mal Besserung und bedanken uns für das Verständnis! #fehlerpassieren #daslebengehtweiter

“U16 Kinder- und Jugendwahl” wird umrahmt von TV-Show

Wenn die Weinheimer Bevölkerung am Sonntag, 10. Juni 2018 um 8.00 Uhr zu den Wahllokalen strömt, haben bereits rund 1.800 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ihre Stimme einem der mittlerweile sieben Kandidaten für den höchsten Posten im Rathaus vergeben.

Von Montag, 04. Juni bis Freitag, 08. Juni 2018 stellen der Stadtjugendring Weinheim und die Weinheimer Jugendmedien den 10 sich beteiligenden Schulen ein umfangreiches Infopaket zur Verfügung, das einen Stimmzettel inklusive Informationen zu den Bewerbern beinhaltet, damit sich die Schüler einen besseren Eindruck verschaffen können. Bereitwillig hatten alle OB-Anwärter ihren Steckbrief und vier jugendspezifische Fragen beantwortet und den Verantwortlichen zukommen lassen. Zusätzlich standen sie für einen Videodreh zur Kandidatenvorstellung für die sozialen Netzwerke und die am Donnerstag, 07. Juni 2018 um 16.30 Uhr stattfindende LIVE-Show „WEINHEIMS NEXT TOP OB*in“ für die junge Wählerschaft zur Verfügung.

„Wir sind positiv überrascht, mit welchem Einsatz sich alle Bewerber um die Belange der Jugendlichen kümmern und mit wie viel Respekt sie der jungen Zielgruppe gegenübertreten möchten!“, fasst Sven Holland, Geschäftsführer der Jugendmedien, die Ergebnisse der Absprachen und Dreharbeiten mit den Kandidaten zusammen.

Im Vorfeld der Wahl und zur Festlegung der Themen für die TV-Show, die u.a. im Web unter www.DEINweinheim.de und in den sozialen Netzwerken auf dem Kanal von YOUmatter.de live gestreamt wird, hatte der Stadtjugendring Weinheim die Chance genutzt, junge Menschen zu „Demokratie und Wahlen“ zu bilden. Hierzu waren die Sozialpädagogen mit einer Workshop-Tour an der Friedrich-Realschule, an der Johann-Sebastian-Bach-Schule, an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule und am Werner-Heisenberg-Gymnasium unterwegs und machten den Jugendlichen das Thema „Demokratie“ anschaulich erlebbar.

Bei der gleichzeitig stattfindenden Ideenbox-Aktion, vor allem auch an Grundschulen, kamen insgesamt 600 Postkarten mit über 1.000 Ideen und Wünschen zurück, die nun vom Stadtjugendring und den Jugendmedien ausgewertet und dann im Nachgang mit dem Jugendgemeinderat, dem Gemeinderat und allen voran dem neuen Oberbürgermeister oder der neuen Oberbürgermeisterin besprochen und einzelne Punkte nach und nach angegangenen werden sollen.

„Kinder- und Jugendbeteiligung wird zukünftig immer wichtiger. Dies unterstreicht nicht zuletzt die gesetzliche Verankerung. Wie aber sind diese junge Menschen zu erreichen? Hierzu wollen wir auch zukünftig neue Formate ausprobieren, um Kinder und Jugendliche zur Mitgestaltung anzuregen“, so der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, Martin Wetzel.

(Pressemitteilung vom 31. Mai 2018)

Weinheimer Jugend-App “YOUmatter” endlich online!

Endlich ist sie da, die App für Jugendliche aus Weinheim – zumindest steht das Grundgerüst! Jetzt sind die jungen Weinheimer gefragt: in diversen Workshops an Schulen/in Jugendgruppen und Co können sich Kinder und Jugendliche in die Ausgestaltung der Jugend-App einbringen und somit “ihr eigenes Ding” draus machen – die Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Der offizielle Start der App musste aus technischen Gründen in den letzten Wochen immer wieder verschoben werden, doch ab sofort kann man sich über die App Infos zu Veranstaltungen für die junge Zielgruppe einholen, gezielt über den “Weinheimer Ausbildungstag 2018 – WHAT” informieren und das Ausstellerverzeichnis durchforsten, oder im Rahmen der OB-Wahl Ideen für ein Jugendattraktives Weinheim abgeben.

Die App wird in den nächsten Wochen weiter mit Leben gefüllt und spätestens zur OB-Wahl Anfang Juni auch mit interaktiven Abstimmungsmodulen versehen sein, die dann bei der Castingshow “Weinheims Next Top OB*in” am 07. Juni 2018 mit den OB-Kandidaten erstmals eingesetzt werden.

Weiter hat Sven Holland, Geschäftsführer der Weinheimer Jugendmedien, viel vor mit der interaktiven App! In den nächsten Tagen und Wochen wird auch die Jugendmarke “YOUmatter – Im Netz. Überall.” bei den Jugendlichen verstärkt beworben und die sozialen Netzwerke verstärkt mit eingebunden, um Jugendliche auf dem Laufenden zu halten, was in Weinheim abgeht.