Author archives: Sven Holland

Medien-Feriencamps und Workshop-Angebote für Kinder und Jugendliche

(Bild © Fotolia.de / Adobe Stock – guruXOX)

Bei den Weinheimer Jugendmedien können Kinder und Jugendliche in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien erstmals an verschiedenen Mediencamps teilnehmen und dabei in die Rolle von Medienmachern schlüpfen. 9-12jährige Kinder können z.B. ihre eigenen Kindernachrichten produzieren. Hierbei lernen sie, wie man eine Kamera oder ein Mikrofon bedient, Interviews führt, Erklärstücke erstellt, und wie das aufgenommene Material bearbeitet und geschnitten wird. 13-16 Jährige produzieren ein Jugend-TV-Magazin mit Anmoderationen, Studiogesprächen und Sounddesign. Die Feriencamps dauern in der Regel vier bis fünf Tage, jeweils sechs bis sieben Stunden. Erweiterte Bring- und Abholzeiten sowie auf Wunsch ein Mittagsessen werden angeboten.

Neben den Feriencamps bieten die Weinheimer Jugendmedien im zweiten Schulhalbjahr zusätzliche auch Einzel-Workshops zu Themen wie z.B. “Fotografieren für Einsteiger”, “Podcast planen und aufnehmen” oder “Videoschnitt mit Adobe Premiere” an. Diese richten sich an 13-16jährige Jugendliche, die gerne erfahren möchten, wie man professionellere Aufnahmen macht, diese gekonnt in Szene setzt, schneidet und bearbeitet. Jeder Workshop kostet zwischen 10€ und 20€ und findet an einem oder zwei Freitagnachmittagen bis zu den Sommerferien statt.

Weitere Informationen und eine direkte Anmeldemöglichkeit zu Feriencamps und Workshops finden Sie unter: www.jugendmedien-weinheim.de/workshops

SchülerInnen der Friedrich-Realschule tauchen in die Arbeitswelt ein

Etwas ehrfürchtig betraten die Schülerinnen und Schüler das Firmengelände, die Besucherausweise sorgsam am Gürtel oder der Jackentasche. „Keine Kopfhörer, keine elektronischen Geräte“, hieß es am Einlass.

Es war eine neue Welt für sie. Die Arbeitswelt am Beispiel der Freudenberg Gruppe mit Sitz in Weinheims, dem größtem Arbeitgeber der Stadt. Seit dieser Woche nun immer wieder an Projekttagen und mit einer Abschlussveranstaltung im Mai werden Achtklässlerinnen und Achtklässler der Friedrich-Realschule in diese Arbeitswelt eintauchen, die für sie Neuland ist. Aber auch für Menschen, die sich lange im Beruf befinden, ist die „Arbeitswelt im Wandel“. So lautet der Titel und das Motto des Projektes, das vom Kommunalen Koordinierungsbüro für den Übergang Schule/Beruf gesteuert wird.

Seit vielen Jahren wird es zunehmend als kommunale Aufgabe verstanden, jungen Menschen den Berufseinstieg nach der Schule zu erleichtern. So arbeitet in Weinheimer Koordinierungsbüro Übergang Schule/Beruf die Berufspädagogin Dr. Susanne Felger zusammen mit der örtlichen Wirtschaft und engagierten Schulen an dieser Aufgabe. Zusammen entwickeln sie Projekte, die aktuelle Herausforderungen der Arbeitswelt und Berufsbildung aufgreifen.

Unverzichtbare Partner sind dabei die örtlichen Unternehmen des Weinheimer Bündnis Ausbildung“, die sich vielfach engagieren, um junge Menschen als Fachkräftenachwuchs zu gewinnen. Es geht ihnen auch darum, sich für die jungen Menschen in ihrer Stadt zu engagierten, quasi als gesellschaftliche Pflicht.

Projekte wie „Arbeitswelt im Wandel“ helfen Schulen, Schülerinnen und Schülern wie Unternehmen gleichermaßen, den eigenen Radius zu erweitern, in „fremde Welten“ einzutauchen, neue Kontakte zu knüpfen und bestenfalls „Brücken zu bauen“ über die junge Menschen den Weg in die sich rasant verändernde Arbeitswelt finden. Die konkrete Kooperation zwischen der Friedrich-Realschule und der Freudenberg Gruppe ist das zweite Projekt dieser Art; vor einem Jahr bewegten sich die Schülerinnen und Schüler in der Arbeitswelt der Firma Naturin Viscofan. Die Jugendlichen lernen, wie heute gearbeitet wird, wie sich Menschen an ihrem Arbeitsplatz fühlen und entwickeln und wie die Digitalisierung das Arbeiten und die Berufsausbildung verändert. Es ist wie erstmals einen Fuß in der Tür zum späteren Arbeitsleben zu setzen.

Am ersten Projekttag, an dem  die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Jasmin Folz und Katja Zimmer bei Freudenberg über die Schulter schauen durften, wurden sie im Bildungszentrum des Unternehmens zunächst mit der Firmengeschichte vertraut gemacht. Andrea Menzel und Anette Mauriello-Böhm, die für die Ausbildung kaufmännischer Auszubildender zuständig ist, führte die Achtklässler durch die Freudenberg-Geschichte, die einen großen Teil der Weinheimer Industriegeschichte ausmacht. Einigermaßen ungläubig vernahmen die jungen Besucher, dass weltweit bekannte Produkte wie der Simmerring oder die Vileda-Haushaltswaren in Weinheim erfunden worden sind. „Viele der Freudenberg-Produkte“, erklärte Anette Mauriello-Böhm, „sind unsichtbar aber unverzichtbar“.

Noch am ersten Projekttag wurden die Schüler auch mit Sven Holland bekannt gemacht, der mit seinen Weinheimer Jugendmedien das Projekt medienpädagogisch innovativ begleitet und mit ihnen eine eigenes digitales Produkt erarbeitet. Wenige Tage nach dem ersten Firmenbesuch beschäftigten sich die jungen Leute dann in einem gewaltigen Technik-Truck mit den Herausforderungen der Digitalisierung – mit ihren Chancen und Tücken. Es folgen weitere Projekt- und Praxistage, bis zu einer großen Abschlusspräsentation am Montag, 18. Mai mit Eltern und Gästen im Freudenberg-Ausbildungszentrum. Die Ergebnisse werden dann auch beim Weinheimer Ausbildungstag WHAT am 26. Mai gezeigt.

(Bericht: Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 19.02.2020)

SchülerInnen sprechen bei Jobrallye die Nachrichten vom Teleprompter ein

Schülerinnen und Schüler schnupperten bei der  „Job Rallye“ mit Job Central wieder in Berufe hinein und übten typische Handgriffe

Weinheim/Rhein-Neckar. Der Andrang war wieder groß bei der alljährlichen „Job Rallye“, die von der in Weinheim ansässigen Regionalen Jugendagentur „Job Central“ jetzt wieder im Rolf-Engelbrecht-Haus angeboten wurde. Es war die 13. Veranstaltung dieser Art.

Dabei dürfen Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Weinheim an den Tischen und Ständen von Lehrbetrieben alle möglichen typischen Handgriffe ausprobieren, die später im Beruf wichtig sein werden. „So erkennen die Jugendlichen schnell ihre Talente“, beschreibt Fachstellenleiterin Brigitte Weichert, die den Parcours gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Karolina Kielbasa organisiert hat.

Die Angebote waren wieder vielfältig, erläuterte Brigitte Weichert, während ein Junge konzentriert an einem Frauenkopf aus Plastik mit einer Nadel Haarsträhnchen frisiert, zwei andere Jungen Servietten falten, am Computer einfache Häuser konstruieren oder ein zigarrettenschachtelgroßes Versuchsteilchen aus Schrauben und Muttern im Wettlauf mit der Uhr zusammenbauen. Die Zahl der Betriebe war diesmal sogar noch größer als in den Vorjahren.

Die Firmen Freudenberg Service KG, Kadel Sanitär GmbH, Naturin Viscofan GmbH, Volksbank Weinheim eG, Gemeinschaftspraxis Dr. Trill & Dr. zum Winkel, Ladenburg, die Bodelschwingh-Heim Weinheim am Schlosspark gGmbH, die Stadtverwaltung und Stadtbibliothek Weinheim, die Deutsche Post, die Deutsche Bahn, die Apleona HSG Südwest GmbH, die dm-Drogeriemarkt GmbH, die Firma Goldbeck, Gebäudereinigung Weidler, das Friseurgeschäft Kopfzauber, die GRN-Klinik, die Weinheimer Jugendmedien und das Marktplatzhotel „Tafelspitz“ waren diesmal vertreten – 18 Betriebe insgesamt. An der wachsenden Zahl sei zu spüren, so die Veranstalter, wie sehr sich Ausbildungsbetriebe heute um den Nachwuchs bemühen müssen.

Meistens waren sogar aktuelle Lehrlinge gute Vorbilder für die Jüngeren. „Einige von ihnen waren vor ein paar Jahren selbst als Schüler“ dabei, erinnerte sich Karolina Kielbasa. Wie die junge Auszubildende des Marktplatzhotels, die ihren Ausbildungsbetrieb, bei der Job-Rallye vor zwei Jahren kennengelernt hat. Nun motivierte sie, die nur wenig jüngeren Schülerinnen und Schüler zu einer sorgfältigen Auswahl ihrer Chancen.

Die Aufgaben stammten aus allen relevanten Berufsfeldern: Handwerk, Verwaltung, Dienstleistung und dem Sozialpflegerischen Bereich. An rund 30 Stationen konnten die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausführen. Immer mehr Unternehmen erkennen dabei auch ihren Gewinn: Sie nutzen einen neuen Weg, um Kontakte zu künftigen Auszubildenden oder Praktikanten zu knüpfen – denn gute junge Arbeitskräfte sind gesucht.

Die „Job-Rallye“ richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 der Werkrealschulen und Realschulen, im Einzelnen: Dietrich Bonhoeffer Realschule Weinheim; Dietrich Bonhoeffer Werkrealschule Weinheim; Friedrich Realschule Weinheim; Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule Hemsbach sowie die Karl-Drais-Gemeinschaftsschule Heddesheim.  Ehrenamtliche des WUB Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart und das Netzwerk Ladenburg halfen mit, unterstützt wurde der Tag von  der Volksbank Weinheim Stiftung.

Die Regionale Jugendagentur „Job Central“ gibt es seit über 20 Jahren. Im Laufe dieser Zeit wurden tausende Jugendliche bei ihrer Berufswegeplanung beraten und unterstützt.

Weitere Infos bei: Job Central, Bahnhofstraße 19 69469 Weinheim, Telefon: 06201 – 18 47 62, www.jobcentral.de

(Bericht: Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 04. Februar 2020)

Demokratie erlebbar machen – SchülerInnen besuchen Landtag

„Demokratie und Teilhabe“, das ist der Name der am Stadtjugendring Weinheim ansässigen Projektstelle – und der Name ist auch Programm. Im Rahmen der Demokratiebildung beteiligte sich die Jugendorganisation in den vergangenen Wochen und Monaten an der Unterrichtsgestaltung der Friedrich-Realschule in einer achten Klasse.

Zum Ende des Schulhalbjahrs ermöglichten Schule und Stadtjugendring nun zum Abschluss und als Höhepunkt eine Exkursion in die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart. Dort besuchten die Schülerinnen und Schüler den Landtag und das gegenüberliegende „Haus der Geschichte“. Während der Führung im Landtag erfuhren die 21 Schülerinnen und Schüler die Eckdaten zum Gebäude, dessen Bau und Konstruktion selbst. Wichtig zu wissen: Schon beim Bau spielte die Frage nach der Demokratie eine wichtige Rolle. Das Gebäude des neuen Landtags wurde ganz bewusst  neben dem alten Schloss erbaut, um sich vom Symbol der Monarchie abzugrenzen. Die quadratische Form des Landtags symbolisiere die Gleichheit aller Bürger, so erfuhren die jungen Besucher.

Spannend für alle war auch das Rollenspiel, das sich dem Rundgang durch den Landtag anschloss.  Im Sitzungssaal wurde ihnen die Aufgabe gestellt, eine „neue“ Landtagspräsidentin zu wählen.

Im „Haus der Geschichte“ nahmen die Schüler an einer Führung durch die aktuelle  Dauerausstellung teil: „Der deutsche Südwesten von 1790 bis Heute“. In der aufwändig inszenierten Ausstellung wird in vielen Räumen die Entstehungsgeschichte der deutschen Demokratie anschaulich dargestellt.

Das Demokratieprojekt an der Friedrich Realschule  wird vom Stadtjugendring  durch Jugendsozialarbeiterin Sarah Wachter und die Weinheimer Jugendmedien durch Sven Holland, mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung, angeboten. Nach dem erfolgreichen Abschluss  des ersten Durchgangs folgen nun zwei weitere achte Klassen bis zu den Sommerferien. So findet das Thema „Demokratie“  auch weiterhin an der Schule ihren Niederschlag.

(Bericht: Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 28.01.2020)

Pilotprojekt zum Thema “Demokratie” geht an Friedrich-Realschule Weinheim an den Start

Demokratie – nur ein Begriff? Nein… denn dass Demokratie weitaus mehr ist, als ein bloßer Gedanke, ein Wunsch oder eben eine Staatsform, die für mich nur in der Theorie existiert, das lernen im aktuellen Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Friedrich-Realschule in einem spannenden Projekt.

Gemeinsam mit Experten des Stadtjugendrings Weinheims sowie der Weinheimer Jugendmedien gehen die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour und befassen sich ein halbes Jahr lang mit der Frage, was die Demokratie eigentlich konkret mit mir, als Teil der Gesellschaft, mit mir, als einem Jugendlichen unter vielen, mit mir, als Schüler einer staatlichen Schule zu tun hat. Sie lernen in diesem Projekt, dass Demokratie eben auch anpacken, ausprobieren, diskutieren, und selber machen bedeutet.

Sie beschäftigen sich nicht nur mit dem Medium Demokratie, sondern werden selbst zum Medium und zum Mittelpunkt des Unterrichts.

Was Grundrechte, Kinderrechte oder Menschenrechte eigentlich sind, das wird in diesem Projekt genauso lebens- und schülernah erarbeitet wie auch die Frage, welche Chancen und Risiken beispielsweise die Medienwelt jungen Menschen bietet. Hier geht es darum, anzupacken, sich auszuprobieren, Dinge selbst zu erstellen (z.B. kurze Filmeinheiten zu drehen) und Demokratie erlebbar zu machen.

Kurz: Das Lernen mit allen Sinnen steht im Vordergrund dieses Projektes und bietet allen Beteiligten am Ende hoffentlich eine Menge Freude und nachhaltigen Lerneffekt.

(Bericht: Friedrich-Realschule Weinheim, 25. September 2019)

Jugendmedien starten mit zusätzlichem Angebot ins Schuljahr 19/20

Die Weinheimer Jugendmedien starten in Kooperation mit jeweils wechselnden Kooperationspartnern mit dem Projekt “Vertretungsstunde” ins neue Schuljahr. Hierbei werden “gesellschaftsrelevante Lückenfüller” angeboten, die den Schulen zum einen die Möglichkeit bieten sollen, kurzfristigen Ausfall von Lehrkräften zu kompensieren – zum anderen sollen den Jugendlichen aber vor allem wichtige Themen „mitten aus dem Leben“ zugespielt werden können. Eine Win-win-Situation also.

So erhalten die weiterführenden Weinheimer Schulen am Ende einer Schulwoche jeweils eine Email mit der Themenauswahl für die kommende Kalenderwoche und können dann über ein Online-Tool “zuschlagen”. Nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip werden dann die Vertretungsstunden vergeben und Referenten der Jugendmedien selbst oder der jeweiligen Kooperationspartner gehen in der darauffolgenden Woche an die Schule und führen die Workshops durch.

“Wir planen eine umfangreiche Themenvielfalt.“, erklärt Sven Holland – Geschäftsführer der Weinheimer Jugendmedien – und ergänzt: “Unser Ziel ist es, Jugendlichen nach dem Vorbild unserer Jugendmarke #YOUmatter ihre Verantwortung für die Gesellschaft zu verdeutlichen, sie aber gleichzeitig auch daran partizipieren zu lassen.” So werden unterschiedlichste Kooperationspartner wie beispielsweise der Stadtjugendring Weinheim e.V., das Jugendrotkreuz Weinheim, die Barmer Gesundheitskasse und viele weitere Projektpartner die “Vertretungsstunden” mitgestalten.

Den Anfang macht in der 2. Schulwoche (KW38) das Jugendrotkreuz Weinheim im Rahmen der “Woche der Wiederbelebung“. Hierbei veranstaltet der Jugendverband unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ mehrere Aktionen, darunter auch eine 45-minütige Trainingseinheit, in der den Jugendlichen an Puppen die Wiederbelebung erklärt wird. Somit kann ihnen die Angst sowie auch der Respekt davor genommen werden, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Der Workshop eignet sich für jede Altersgruppe und wird von den erfahrenen Trainern des Jugendrotkreuz Weinheim altersgerecht umgesetzt. Vertretungsstunde buchen?

Weitere Projektpartner sind jederzeit herzlich Willkommen.
Eine Anfrage kann über info@jugendmedien-weinheim.de gestellt werden.

Jetzt eine Vertretungsstunde buchen:
www.jugendmedien-weinheim.de/vertretungsstunde

Crossmediales Storytelling-Projekt an Friedrich-Realschule gibt Einblicke in “Arbeitswelt im Wandel”

Zum Crossmedialen Medienprodukt:
www.frsweinheim.de/arbeitswelt

„Die Arbeitswelt im Wandel vor Ort erkunden.“ So lautete die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Friedrich- Realschule bei einer besonders ausführlichen Berufserkundung. Begleitet wurden sie dabei von ihrer Klassenlehrerin Katja Zimmer und Rektor Daniel Besier.

Unter anderem recherchierten sie einen Vormittag lang beim Weinheimer Unternehmen Naturin/Viscofan, wie sich dort die reale Arbeitswelt darstellt. Den Projekttag ermöglicht hatten Uwe Seehaus und sein Team. Seehaus ist als Personalleiter des Unternehmens auch Gründungs- und Vorstandsmitglied des Weinheimer Bündnisses für Ausbildung. Er begrüßte die Schülerinnen und Schüler persönlich im roten Kittel der „Naturiner“ – ein Vorbild an Identifikation mit dem Unternehmen und dem Standort Weinheim. Eingebunden war der Naturin-Projekttag in ein mehrwöchiges Projekt mit Erkundungen und Recherchen zu Veränderungsprozessen in der Arbeitswelt.

Dabei untersuchten die Schüler die Arbeitswelt früher, verglichen sie mit heute und schauten in die Zukunft. Sie fragten zum Beispiel: Wie haben sich das Unternehmen, die Produkte und die berufliche Arbeit verändert? Wie verändern sich Berufswege, Arbeitsinhalte und Qualifikationsanforderungen von Fachkräften durch die Digitalisierung? Und was bedeutet das für die Arbeitnehmer; wie erleben die Menschen den ständigen Wandel?

Ihre Beobachtungen und Ergebnisse dokumentierten die Schüler in einem digitalen Medien-Produkt, das aus Texten, Fotos, Video und Trickfilm montiert wurde. Dabei übten sie selbst Recherche- und Interviewtechniken, den Umgang und das Produzieren digitaler Medien. „So verbinden wir authentische Arbeitswelteinblicke mit Berufsorientierung und digitaler Medienbildung“, erklärte Dr. Susanne Felger vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf. Sie hatte eine Idee aus dem Dialog Schule-Wirtschaft des Weinheimer Bündnisses Ausbildung aufgegriffen, Projektpartner gesucht und mit diesen gemeinsam aus der Idee ein Pilotprojekt entwickelt.

Bei Naturin/Viscofan wurde dann in Kleingruppen arbeitsteilig und im Wechsel gearbeitet: Gut vorbereitet durch eine Einführung in Interview- und Videotechniken durch das Team der Weinheimer Jugendmedien und „bewaffnet“ mit selbst entwickelten Interviewfragen sprachen die Schülerinnen und Schüler vor Ort mit vier Auszubildenden und vier altgedienten „Naturinern“ aus vier verschiedenen Berufen. Die Interviews wurden gefilmt. Es war ein aufregendes Erlebnis für die Akteure vor und hinter der Kamera.

Andere Schüler recherchierten derweil in der Naturin-Chronik. Währenddessen erlebten ihre Mitschüler, nach strenger Hygiene- und Sicherheitseinweisung, eine Produktionsführung. Für die Schüler war das besonders eindrucksvoll und für die meisten war es der erste Einblick in eine industrielle Produktion überhaupt. Nach einem straff getakteten Arbeitsplan wurden die Aufgaben im Laufe des Vormittags mehrfach gewechselt, sodass jeder alles erleben konnte.

Zum Abschluss „erkundete“ die Klasse das Naturin-Produkt dann als Endverbraucher. Es gab Bratwurst. Die Firma hatte eingeladen. An weiteren drei Projekttagen arbeitete die Klasse 9a an ihrem Projekt und präsentierte das Ergebnis vor staunenden Gästen.

(Quelle: Weinheimer Nachrichten, 17. August 2019)

Mit der YOUmatter-App über die Weinheimer Kerwe lotsen lassen

Wenn am kommenden Freitag, 9. August, für tausende Weinheim-Fans die Kerwe startet, das größte Sommervolksfest der Bergstraße, können sich die Besucher auch 2019 mit der YOUmatter-App Orientierung verschaffen. In dem interaktiven App-Modul findet man, was die zahlreichen Schausteller und Straußwirtschaften im gesamten Kerwegebiet anbieten.

Möglich macht dies erneut das junge Redaktionsteam der Weinheimer Jugendmedien, das 2018 die Jugend-App “YOUmatter” an den Start gebracht hat, und hierbei allen Jugendlichen aus Weinheim eine Informations- und Beteiligungsplattform bietet. So kam die App bereits mehrfach beim Weinheimer Ausbildungs- und Studientag WHAT in der Stadthalle sowie bei der OB-Wahl 2018 und der Gemeinderatswahl 2019 mit einer informativen Übersicht zu den Kandidaten zum Einsatz.

Zur Kerwe bietet ein Lageplan einen Überblick über alle Stände und Straußwirtschaften. Diese sind auch über die Suchfunktion einzeln zu finden. Busfahrplan, Taxiauskunft, Notfallnummern und sogar der schnellste Weg zu den Toiletten sind ebenfalls in der App hinterlegt. “Das App-Modul zur Kerwe hat 2018 so großen Anklang gefunden, dass es für uns ein klares Muss war, die App auch 2019 zur Kerwe wieder zu bestücken.”, so Initiator Sven Holland von den Weinheimer Jugendmedien.

Im Übrigen kann man sich den Übersichtsplan auch auf dem Bildschirm am Computer anschauen – www.kerwe.youmatter.de.

Die “YOUmatter”-App inklusive Kerwe-Modul findet man zum Download im Apple- und PlayStore oder einfach über die Homepage www.app.youmatter.de.

Wir wünschen allen eine schöne Kerwe!

Die “YOUmatter”-App inklusive Kerwe-Modul findet man zum Download im Apple- und PlayStore oder einfach über die Homepage www.app.youmatter.de.

4.200 SchülerInnen durchlaufen Workshops der Weinheimer Jugendmedien 2018/2019

Weinheimer Jugendmedien //© contrastwerkstatt - Fotolia.de
Mit dem heutigen Ferienstart dürfen auch wir uns erst einmal in die kurze Sommerpause verabschieden und stolz auf ein ereignisreiches Schuljahr zurückblicken: insgesamt wurden durch unsere Workhops 4.200 SchülerInnen aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar betreut, davon alleine in Weinheim 1.485 (im Vorjahr 650).
 
Abgehalten wurden knapp 200 Unterrichtseinheiten im Bereich der Medienbildung (das umfasst mehr als 600 Schulstunden), hinzu kommen zahlreiche Schulprojekte zur Demokratiebildung in Kooperation mit dem Stadtjugendring Weinheim e.V. und kürzlich auch das mediale Arbeitswelterkundungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf der Stadt Weinheim an der Friedrich-Realschule Weinheim. Zudem haben wir in diesem Schuljahr erstmals 20 Elternabende durchgeführt (davon 18 in Weinheim mit 684 erreichten Eltern).
 
Wir bedanken uns bei insgesamt 41 Schulen für die gute Zusammenarbeit im Schuljahr 2018/2019 und freuen uns schon auf ein – bereits jetzt – stark angefragtes neues Schuljahr mit vielen Highlights.
 
Vielen Dank insbesondere an die Hopp-Foundation For Computer für die Finanzierung eines Großteils der Workshops an den Schulen in der Region
 
Wenn auch Sie mit Ihrer Schule Interesse an einer Zusammenarbeit haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Ein knackiges Projekt mit Biss – Berufserkundung an der FRS

Praktische Berufserkundung: „Die Arbeitswelt im Wandel vor Ort erkunden.“ – So lautete die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Friedrich Realschule, die ihn diesen Tagen eine besonders ausführliche Berufserkundung erleben. Begleitet von ihrer Klassenlehrerin Katja Zimmer und Rektor Daniel Besier recherchierten sie zum Beispiel einen Vormittag lang beim Weinheimer Unternehmen Naturin Viscofan, wie sich dort die reale Arbeitswelt darstellt.

Den Projekttag ermöglicht hatte Uwe Seehaus und sein Team; Uwe Seehaus ist als Personalleiter des Unternehmens auch Gründungs- und Vorstandsmitglied des Weinheimer Bündnis für Ausbildung. Er begrüßte die Schülerinnen und Schüler persönlich im roten Kittel der „Naturiner“ – ein Vorbild an Identifikation mit dem Unternehmen und dem Standort Weinheim.

Eingebunden ist der Naturin-Projekttag in ein mehrwöchiges Projekt mit Erkundungen und Recherchen zu Veränderungsprozessen in der Arbeitswelt. Dabei untersuchen die Schüler die Arbeitswelt früher, heute und schauen in die Zukunft. Sie fragen zum Beispiel: Wie haben sich das Unternehmen, die Produkte und die berufliche Arbeit verändert? Wie verändern sich Berufswege, Arbeitsinhalte und Qualifikationsanforderungen von Fachkräften durch die Digitalisierung? Und was bedeutet das für die Arbeitnehmer; wie erleben die Menschen den ständigen Wandel?
Ihre Beobachtungen und Ergebnisse dokumentieren die Schüler in einem digitalen Medien-Produkt, das aus Texten, Fotos, Video und Trickfilm montiert wird. Dabei üben sie selbst Recherche- und Interviewtechniken, den Umgang und das Produzieren digitaler Medien. „So verbinden wir authentische Arbeitswelteinblicke mit Berufsorientierung und digitaler Medienbildung“, erklärt Dr. Susanne Felger vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf. Sie hatte eine Idee aus dem Dialog Schule-Wirtschaft des Weinheimer Bündnis Ausbildung aufgegriffen, Projektpartner gesucht und mit diesen gemeinsam aus der Idee ein Pilotprojekt entwickelt.

Bei Naturin wurde dann in Kleingruppen, arbeitsteilig und im Wechsel gearbeitet: Gut vorbereitet durch eine Einführung in Interview- und Videotechniken durch das Team der Weinheimer Jugendmedien und „bewaffnet“ mit selbst entwickelten Interviewfragen sprachen die Schülerinnen und Schüler vor Ort mit vier Auszubildenden und vier altgedienten „Naturinern“ aus vier verschiedenen Berufen. Die Interviews wurden gefilmt – es war ein aufregendes Erlebnis für die Akteure vor und hinter der Kamera. Andere Schüler recherchierten derweil in der Naturin-Chronik. Währenddessen erlebten ihre Mitschüler, nach strenger Hygiene- und Sicherheitseinweisung, eine Produktionsführung: für die Schüler war das besonders eindrucksvoll und für die meisten war es der erste Einblick in eine industrielle Produktion überhaupt. Nach einem straff getakteten Arbeitsplan wurden die Aufgaben im Laufe des Vormittags mehrfach gewechselt, sodass jeder alles erleben konnte.

Zum Abschluss „erkundete“ die Klasse das Naturin-Produkt dann als Endverbraucher und Bratwurst-Esser beim leckeren Imbiss, zu dem die Firma eingeladen hatte. So kam der Wurstpelle endlich die Aufmerksamkeit zu, die ihr gebührt. Und die Schülerfrage: „Sind die Pellen hier wirklich von Naturin gemacht?“ wurde von den stolzen „Naturinern“ – wie könnte es anders sein – mit „aber klar!“ beantwortet.

An weiteren drei Projekttagen arbeitet die Klasse 9a jetzt bis zu den Sommerferien an ihrem Projekt. Bis zum 24. Juli muss alles fertig sein. Dann wird das Produkt und Projektergebnis vor Gästen präsentiert und der Projektabschluss mit einem kühlen Getränk und Grillwürsten gefeiert. Dass der knackige Biss in die Wurst dann kritisch und fachkundig geprüft wird, darf erwartet werden.

(Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 17. Juli 2019)

(Foto: Roland Kern)